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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— April 2021

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


an dieser Stelle möchten wir Sie über Neuigkeiten und erfreulicherweise auch wieder über die nächsten Veranstaltungen im HIS informieren.

Unter anderem über zwei Vortrage zum Oberthema »Recht und Kapitalismus« von Katharina Pistor und David Grewal am 28. und 29. April 2021 die wir als Live-Stream anbieten.

Herzliche Grüße aus dem Mittelweg!


Veranstaltungen

Mehr Informationen finden Sie hier


Private Power and State Coercion – 21st Century Perspectives on Max Weber’s Legal Sociology

Am 28. April 2021 findet im HIS ein Vortrag von Katharina Pistor im Rahmen ihres Fellowships von Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und Hamburger Institut für Sozialforschung statt. Die Veranstaltungsreihe trägt den Titel »Recht und Kapitalismus« und die Veranstaltung zu aktuellen Perspektiven auf Max Webers Ideen zur Rechtssoziologie wird als Live-Stream verfügbar sein. Weitere Informationen zur Reihe, der Veranstaltung und auch zum Live-Stream finden Sie in Kürze auf unserer Veranstaltungsseite


Law and Political Economy

Bereits einen Tag später findet dann am 29. April 2021 der zweite Vortrag der Reihe »Recht und Kapitalismus« von David Grewal zum Thema »Law and Political Economy« statt und wird ebenfalls als Live-Stream zur Verfügung gestellt. Wie bereits bei der ersten Veranstaltung von Katharina Pistor finden Sie weitere Informationen zur Reihe, der Veranstaltung und auch hier zum verfügbaren Live-Stream in Kürze auf unserer Veranstaltungsseite


Postheroische Demokratiegeschichte

Am 28. April 2021 diskutieren Prof. Dr. Ute Daniel und Dr. Sabine Bamberger-Stemmann in der Hamburger Zentralbibliothek am Hühnerposten über Postheroische Demokratiegeschichte. Diese ursprünglich 2020 angekündigte Veranstaltung wird gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg durchgeführt. Informationen zum Live-Stream finden Sie in Kürze auf unserer Website.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

erfahren Sie auch auf unserer Website im Bereich Forschung


Katharina Pistor für Forschungsaufenthalt in Hamburg

Die renommierte Rechtsprofessorin an der Columbia Law School, Katharina Pistor, wird ab dem 28. April für vier Wochen ihre Forschungstätigkeit im Rahmen eines gemeinsamen Fellowships des Hamburger Instituts für Sozialforschung sowie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg verfolgen. Pistor will in Hamburg zur Methodik der Rechtsvergleichung forschen.


Europas Gegenbewegungen – neues internationales Forschungsprojekt untersucht Euroskepsis

Im April startet das dreijährige internationale Forschungsprojekt "Europas Gegenbewegungen" unter der Koordination von Prof. Dr. Philipp Müller. Es untersucht euroskeptische Bewegungen und ihre historischen Wurzeln. Das Projekt findet in Kooperation des HIS mit der Max Weber Stiftung und den drei DHI Standorten London, Warschau und Rom statt.


Philipp Müller

Das aktuelle Heft der "Zeithistorischen Forschungen" enthält einen Beitrag von Philipp Müller zum Thema "Populismus als Protest - Zur Krisengeschichte der spanischen Demokratie". Die digitale Version der gesamten Ausgabe finden Sie hier.


Hamburger Kolloquium Sozialtheorie (HKS)

Am 23. April tagt das Hamburger Kolloquium Sozialtheorie (HKS). Das HKS ist eine interdisziplinäre Gruppe von Forschenden verschiedener Institutionen, die sich regelmäßig, intensiv und kritisch mit aktuellen sozialtheoretischen Positionen, Perspektiven und Problemen auseinandersetzt. Das Kolloquium zielt darauf ab, ambitionierte Entwürfe und Ansätze vertiefend zu diskutieren und ihre Potenziale für eine zeitgemäße Sozialforschung auszuloten.



Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


In eigener Sache

Alles neu macht der Mai, sagt der Volksmund. Ihm widersprechen wir heute und präsentieren bereits jetzt das neue Gesicht von Soziopolis. Während uns der Lockdown seit mehr als einem Jahr aus den Redaktionsräumen verbannt und in den Homeoffices isoliert, galt ein Teil unserer Arbeit in den zurückliegenden Monaten dem Relaunch der Website. Unsere Ambition war es, Soziopolis aufzuräumen, für mehr Transparenz zu sorgen, den Zugriff auf Texte wie Informationen zu vereinfachen, technische Schwächen der alten Seite zu beseitigen und eine größere Nutzer*innenfreundlichkeit zu gewährleisten. Schauen Sie selbst!


Kapital und Ressentiment

Kürzlich ist das neue Buch des Kultur- und Literaturwissenschaftlers Joseph Vogl mit dem Titel „Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart“ erschienen. Das Werk setzt die politökonomischen Sondierungen fort, die Vogl mit seiner Publikation „Das Gespenst des Kapitals“ begonnen und mit dem Band „Der Souveränitätseffekt“ weiterentwickelt hatte

In unserem Buchforum präsentieren wir neben einem zentralen Buchauszug ein ausführliches Interview mit dem Autor sowie vier Rezensionen, die dessen Werk aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Neben den kritischen Würdigungen des Freiburger Kultursoziologen Ulrich Bröckling und der Berliner Sozialwissenschaftlerin Franziska Cooiman publizieren wir Besprechungen der beiden Soziologen Aaron Sahr und Philipp Staab, deren weichenstellende Forschungen Vogl in seinem Buch aufgegriffen hat.


Für eine soziologische Neuordnung der Eigentumsverhältnisse

Eigentum ist noch immer kein vollumfänglicher Begriff der Soziologie. Die erst vor wenigen Tagen abgehaltene Frühjahrstagung der DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie mit dem Titel „Kritik des Eigentums“ will das ändern. Veit Braun hat die Veranstaltung für uns kritisch verfolgt und berichtet.


Transformation ja, aber wie?

Im Februar fand unter dem Titel „Unsustainable Past – Sustainable Futures?“ die digitale Jahrestagung der an der Universität Hamburg angesiedelten DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ statt. Nicolina Kirby hat an der zweitägigen Konferenz teilgenommen und einen Bericht verfasst.


Soziale Systeme als gesellschaftliches Naturverhältnis

Am 6. März ist Karl Hermann Tjaden, marxistischer Politikwissenschaftler und Vertreter der Marburger Schule, verstorben. In einem Nachruf würdigt Oliver Römer dessen Beitrag zur Verortung gesellschaftlicher Naturverhältnisse innerhalb der Disziplin.


Rezensionen

Rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu „Die Ordnung der Berührung. Staat, Gewalt und Kritik in Zeiten der Coronakrise“ von Gesa Lindemann, „Empires: A Historical and Political Sociology“ von Krishan Kumar sowie zu „Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit“ von Nicola Gess, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags
Charles Tilly
Why?
Was passiert, wenn Leute Gründe angeben ... und warum

Ein faszinierendes Buch über die Bedeutung von Begründungen im Leben eines jeden Menschen.

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Oliver Eberl
Naturzustand und Barbarei
Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus

Oliver Eberls eindrückliche Studie hat nichts weniger als die Dekolonisation der politischen Theorie zum Ziel.

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Mittelweg 36 - Ausgabe 2 | April/Mai 2021 zum Thema Widerständigkeit ist erschienen

»Wo immer sich Widerstand ereignet, wie geringfügig er auch sei, gibt es keine absolute und restlos erfolgreiche Gewalt.« Iris Därmann / Michael Wildt 

Im neuen Heft des Mittelweg 36 geht es um Menschen, die aufbegehren, wo andere resignieren, die sich verweigern, wo andere mitmachen, und die Zeugnis ablegen, wo andere schweigen. Kurz: Es geht um Widerständigkeit.

Mit Beiträgen von Iris Därmann, Georges Didi-Huberman, Teresa Koloma Beck, Sebastian Köthe, Astrid Kusser Ferreira, Thomas Lindenberger, Jan Philipp Reetmsma und Michael Wildt.   

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