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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— März 2021

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


auch jetzt im März möchten wir Sie über mehrere Neuigkeiten aus dem HIS informieren.

Unter anderem über den Vorlass von Peggy Parnass, der an unser Archiv übergeben wurde, sowie über einige digitale Veranstaltungsformate, an denen unsere Wissenschaftler_innen aktuell teilnehmen.

Herzliche Grüße aus dem Mittelweg!



Vorlass der Hamburger Journalistin, Autorin, Schauspielerin und Aktivistin Peggy Parnass


Im Frühjahr 2020 hat das Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung den umfangreichen Vorlass der Hamburger Journalistin, Autorin, Schauspielerin und Aktivistin Peggy Parnass als Schenkung übernommen. Unter den fast 100 Umzugskisten an Materialien – von privater Korrespondenz über Manuskripte für Artikel und Bücher bis hin zu Veranstaltungsmitschnitten und Plakaten – befinden sich nach erster Schätzung auch 10.000-12.000 Fotos, die Parnass‘ gesamtes persönliches, künstlerisches und politisches Wirken von den 1920er bis in die 2010er Jahre wiederspiegeln.
Als erster Schritt der Bestandsbearbeitung stehen für 2021 biographische Gespräche mit Peggy Parnass und weitere Hintergrundrecherchen zu diesem Bildmaterial an, deren Ergebnisse auch eine wichtige Grundlage für die weitere Ordnung und Verzeichnung der Vorlasses ab 2022 bilden werden.

Dieses Fotorecherche-Projekt wird großzügig unterstützt durch Fördermittel der Behörde für Kultur und Medien der Stadt Hamburg.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

erfahren Sie auch auf unserer Website im Bereich Forschung


Power and Hierachies in History and Today

Am 15. März findet am HIS der Auftakt zur neuen Seminarreihe "Power and Hierachies in History and today" statt. Die wissenschaftliche Organisation liegt unter anderem beim
Anneliese Maier-Forschungspreisträger José Maurício Domingues.
Eine Kooperation des HIS mit dem Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin


Julia Hörath

Soeben ist ihr Aufsatz "Zielgruppen und Unrechtscharakter der ‚vorbeugenden Verbrechensbekämpfung‘ im Nationalsozialismus" erschienen.

Am 27. März spricht sie, neben den Sprecher*innen des AK „Justiz und Geschichte des Nationalsozialismus Mannheim“, über die im Nationalsozialismus als sogenannte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ Verfolgten.



Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


Nachgefragt

Im Rahmen des neuen Formats „Nachgefragt“ beantworten Initiator*innen interessanter Forschungsvorhaben, Studien und Projekte fünf Fragen, die das jeweilige Thema vertiefen und die methodologischen, politischen oder institutionellen Hintergründe ausleuchten.

Den Anfang macht Ariane Leendertz, die über ihre Studie "Wissenschaftler auf Zeit: Die Durchsetzung der Personalpolitik der Befristung in der Max-Planck-Gesellschaft seit den 1970er-Jahren" spricht und deutlich macht, wie sehr Zeitverträge nicht nur von der MPG mit wissenschaftlicher Innovationskraft, Flexibilität und Dynamik assoziiert werden.


Brauchbare Illegalität

In seinem jüngsten Buch beschäftigt sich Stefan Kühl mit der Frage, inwiefern Organisationen Regelabweichungen bedürfen, um funktionsfähig zu sein. Einem vor einigen Monaten publizierten Auszug, der die Bedeutung von brauchbarer Illegalität in der Weltgesellschaft thematisiert, folgt nun die Rezension des Buches aus der Feder von Uwe Schimank.


Rezensionen

Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu "Empires: A Historical and Political Sociology" von Krishan Kumar, "Jugend, Pop, Kultur" von Bodo Mrozek, "Sexismus. Geschichte einer Unterdrückung" von Susan Arndt und zu "Tradition und Reproduktion" sowie "Habitus und Praxis" von Pierre Bourdieu, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags
Erscheint am 22. März
Patrick Hönig
Ein Ende der Straflosigkeit?
Mobile Gerichte im Osten der Demokratischen Republik Kongo
 
Immer wieder gerät der Kongo wegen der schweren Menschenrechtsverletzungen in die Schlagzeilen. Weil die Taten nur selten ein juristisches Nachspiel haben, wurden in den letzten Jahren vermehrt mobile Gerichte eingesetzt, die schwere Verbrechen ahnden sollen.
 
»Patrick Hönig zeigt in seinem Buch, wie weit gut gemeint von gut gemacht entfernt sein kann. Eine wichtige, notwendige Lektüre.« Gerd Hankel
Mehr erfahren und vorbestellen

Mittelweg 36, Digitale Praktiken ist Mitte Februar 2021 erschienen

Es ist gerade einmal dreißig Jahre her, dass die technischen Grundlagen des World Wide Web entwickelt wurden. Die »Digitale Revolution« hat unsere Gesellschaften seither ebenso radikal wie nachhaltig verändert – und ein Ende ist nicht abzusehen.

Die mit der Digitalisierung einhergehenden Transformationsprozesse wirken sich aber auch auf unser soziales Zusammenleben aus. Sie betreffen alle Bereiche des Öffentlichen und des Privaten und bringen laufend neue Praktiken hervor. Diese sind jedoch nicht nur von unseren Intentionen als Nutzer*innen geprägt, sondern auch von den Vorgaben der Programmierer*innen oder Produzent*innen, die mittels Algorithmen und Datenbanken mehr oder weniger unbemerkt unser Verhalten steuern. Was aber bedeutet es, wenn uns immer mehr Parameter unseres eigenen Denkens, Handelns und Urteilens gar nicht mehr transparent sind?

Lesen Sie einen Auszug aus dem Beitrag »Effizient, optimiert, alltagstauglich?« von Tanja Carstensen.


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