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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— Mai 2020

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


für Besucherinnen und Besucher bleibt das HIS noch eine Weile geschlossen.
Dennoch tut sich einiges bei uns - lesen Sie in diesem Newsletter über die vielfältigen Aktivitäten unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter.

Herzliche Grüße!
(weiterhin nicht nur aus dem Mittelweg)



Veranstaltungen

Sobald wir wieder Informationen zu Veranstaltungen bei uns im HIS für Sie haben, finden Sie sie hier


Bibliothek und Archiv

Archiv und Bibliothek des HIS bleiben bis auf Weiteres, mindestens aber bis Ende Mai, für externe Benutzer_innen geschlossen.
Bei Anfragen und gezielten Kopier- oder Scanwünschen können Sie sowohl das Archiv als auch die Bibliothek über die auf der Website des HIS angegebenen Telefonnummern und E-Mail-Adressen kontaktieren.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu den Konditionen und zu weiteren Service-Angeboten, sowie Updates zum Zugang von Archiv und Bibliothek und den Öffnungszeiten.

Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Forschung


Teresa Koloma Beck

hat sich mit dem Corona-Krisenmanagement auseinandergesetzt: hier können Sie den Bericht über das Gespräch mit ihr auf Deutschlandfunk Kultur nachlesen.
Außerdem finden Sie im Interview mit Panorama (ARD) ihre Ausführungen über unsere Konfrontaion mit der einschneidenden Veränderung durch die neue physischen Distanzierung.
Und in der Süddeutschen Zeitung vom 29. März lesen Sie ihren Beitrag "Krise als Alltag".
(der Volltextzugriff ist kostenpflichtig)


Julia Hörath

Ihr Beitrag über die Verfolgung von Prostituierten im nationalsozialistischen Bremen ist soeben im aktuellen Heft der Zeitschrift "Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft" erschienen.


Philipp Müller


hält am 19. Mai via zoom den Vortrag „Neue Handlungsräume. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in internationalen Organisationen der Zwischenkriegszeit.“ am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (Kolloquium des Lehrstuhls Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen).


Thomas Hoebel und Laura Wolters

Ende Mai 2020 erscheint die neue Ausgabe von WestEnd - Neue Zeitschrift
für Sozialforschung. Zusammen mit Eddie Hartmann (Universität Heidelberg) hat Thomas Hoebel das Stichwort "Verschwiegene Gewalt" gestaltet, das Beiträge von Sabine Andresen (Goethe Universität Frankfurt am Main), Anne Kersten (Universität Freiburg/CH), Ferdinand Sutterlüty (ifs/Goethe Universität Frankfurt am Main) und Laura Wolters (Hamburger Institut für Sozialforschung) enthält. Das Stichwort nimmt die Diskussion eines Workshops zu Grenzen der Erklärbarkeit von Gewalt auf, der im Herbst 2019 am Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main (ifs) stattgefunden hat.


Thomas Hoebel 

befasst sich in der Süddeutschen Zeitung vom 06. Mai damit, wie Menschen sich (Frei-)Räume schaffen, warum diese fragil sind und dass freiheitliche Gesellschaften die passende Mischung aus öffentlichen, privaten, situativen und körperlichen "Territorien" benötigen. Eine solche Soziologie der Territorialität ermöglicht es, den gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge der Corona-Pandemie nachzuspüren.
(der Volltextzugriff ist kostenpflichtig)


Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


Soziologisches zur Pandemie

Auch die Soziologie findet sich durch die gegenwärtige Covid-19-Pandemie in eine außergewöhnliche, den üblichen Routinen entrückte Situation versetzt. Der Einschränkung des universitären Lehr- und Forschungsbetriebs steht eine große Nachfrage nach soziologischer Expertise gegenüber, der mit einem breiten Angebot an wissenschaftlicher Gesellschaftsbeobachtung Rechnung getragen wird.

Unter dem Schwerpunkttitel „Soziologisches zur Pandemie“ dokumentieren wir diese Entwicklungen zeitnah und in loser Folge mit Übersichten über ausgewählte Aufsätze, Artikel und Berichte sowie durch kürzere themenbezogene Essays.

Sicherheit in der Krise

Ein ebenfalls Covid-19-bezogener, in Kooperation mit dem SFB/Transregio 138 „Dynamiken der Sicherheit“ präsentierter Schwerpunkt widmet sich dem Thema „Sicherheit in der Krise“: Ausgehend von der Diagnose einer doppelten Krise der Sicherheit – eine Ausweitung des als schützenswert Geltenden trifft auf unzureichende, anpassungsbedürftige Sicherheitstechniken – widmen sich die Texte gegenwärtigen Problemkonstellationen und reflektieren sie in ihrer historischen Tiefendimension.

Diese und zukünftige Beiträge beider Schwerpunkte fassen wir unter dem Hashtag #panScience zusammen, mit dem Sie weitere Publikationen auch auf Twitter verfolgen können.

„Great Transformation“ im Publikationswesen

Die Zukunft wissenschaftlicher Publikationen ist Open Access. Um die Idee von der kostenlosen Bereitstellung wissenschaftlicher Arbeiten im Internet auf mögliche Folgen und Nebenwirkungen hin zu durchleuchten, widmen wir der Thematik einen in Kooperation mit der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Soziologie „SOZIOLOGIE“ erarbeiteten Schwerpunkt. Die Beiträge beleuchten das Projekt aus der jeweiligen Perspektive der involvierten Akteure und Organisationen innerhalb des Forschungs(förder)prozesses.

Rezensionen 

„Abbott skizziert ein in den Grundzügen vielfach einleuchtendes und ausbaufähiges Programm, das jedoch nicht nur einer einzelwissenschaftlichen Ausarbeitung und empirischen Bewährung, sondern auch grundlegender begrifflicher Präzisierungen bedarf.“, konstatiert Andreas Arndt in seiner Rezension zu Andrew Abbotts „Prozessuales Denken. Reflexionen über Marx und Weber“.

Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu „Situational Breakdowns. Understanding Protest Violence and other Surprising Outcomes“ von Anne Nassauer, „American Bonds. How Credit Markets Shaped a Nation“ von Sarah Quinn sowie zu Jason W. Moores „Kapitalismus im Lebensnetz. Ökologie und die Akkumulation des Kapitals“, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

https://www.hamburger-edition.de/podcast/
75 Jahre Kriegsende: Gegen das Vergessen
Kim C. Priemel / Alexa Stiller (Hg.)
NMT. Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung

Johannes Schwartz
»Weibliche Angelegenheiten«. Handlungsräume von KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg

Harriet Scharnberg
Die »Judenfrage« im Bild. Antisemitismus in nationalsozialistischen Fotoreportagen

Thomas Medicus (Hg.)
Verhängnisvoller Wandel. Ansichten aus der Provinz 1933-1949: Die Fotosammlung Biella

Neue Podcast-Folge


In der aktuellen Folge des »TiefenSchärfe«-Podcasts »Die Erfindung des Terrorismus« erklärt Carola Dietze, weshalb der »moderne« Terrorismus erst durch die Entstehung von Massenmedien möglich wurde.


Mittelweg 36, 2/2020 Verheißung und Ernüchterung ist Mitte April erschienen

Was ist die Moderne? Fragt man die Sozialwissenschaften, erhält man nicht eine, sondern viele Antworten, die einander zudem noch widersprechen. Von ihren Bannerträgern als Epoche des Fortschritts begrüßt, erscheint sie ihren Kritikern als Zeitalter des Niedergangs und des Verfalls. Wieder andere sehen in ihr keinen historischen Zeitraum, sondern ein unvollendetes Projekt, das es wahlweise zu vollenden oder zu verabschieden gilt.

Und doch ziehen die uneingelösten Versprechen der Moderne die Menschen auch heute noch in ihren Bann. Offenbar werden wir mit der Moderne ebenso wenig fertig wie sie mit den Problemen, zu deren Überwindung sie einmal angetreten war, allen voran das Problem der Gewalt.

Lesen Sie einen Auszug aus dem Beitrag »Der blinde Fleck« von Jan Philipp Reemtsma.

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