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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— November 2019

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


im Rahmen unserer Reihe "Streit.Bar" wird am 25. November im Thalia Nachtasyl wieder über aktuelle Bücher diskutiert. Diesmal lautet das Thema "30 Jahre später – was war die DDR, wie konnte das passieren?".
Am 27. November veranstalten wir im HIS zusammen mit der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft e. V., der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie dem De Gruyter Verlag einen Abend, im Rahmen dessen über die Bedeutung von "Gemeinschaft und Gesellschaft", dem Hauptwerk von Ferdinand Tönnies (1855–1936), dem Pionier der Soziologie in Deutschland, gesprochen werden wird. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Mehr zu diesen Terminen, sowie Neuigkeiten von unseren Kolleginnen und Kollegen, von Soziopolis und der Hamburger Edition lesen Sie außerdem in diesem Newsletter.
Wir wünschen Ihnen spannende Lektüre und senden

herzliche Grüße aus dem Mittelweg!



Veranstaltungen

Mehr Informationen finden Sie auch hier


Streit.Bar im November: 30 Jahre später – was war die DDR, wie konnte das passieren?

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer werden die DDR-Geschichte und der gesellschaftliche Umbruch in Ostdeutschland, aber auch im Osten Europas erneut zum Thema, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Transformationsprozesse nicht so verliefen, wie man das erwartet hatte.
Über einige Bücher zu diesem Thema diskutieren Wolfgang Knöbl, Sighard Neckel, Miriam Rürup und Hilal Sezgin in der nächsten Streit.Bar am 25. November (Thalia Nachtasyl).


Wieviel Gemeinschaft braucht die Demokratie? Zum Hauptwerk von Ferdinand Tönnies

Im Juni 2019 ist "Gemeinschaft und Gesellschaft", das Hauptwerk von Ferdinand Tönnies (1855–1936), Pionier der Soziologie in Deutschland, als Band 2 der Ferdinand-Tönnies- Gesamtausgabe erschienen.

Was hat das Werk uns heute noch zu sagen?

Eine Diskussion mit Hannah Bethke, Dieter Haselbach, Gangolf Hübinger und Jan Philipp Reemtsma am 27. November.
In Kooperation mit der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft e. V., der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie dem De Gruyter Verlag.


Gebrochene Versprechen

Informationen zu den Anmeldemodalitäten zur Konferenz "Gebrochene Versprechen: Modernität/Moderne als historische Erfahrung", die vom 4. bis 6. Dezember in Weimar stattfindet, sind über die Website der Tagung abrufbar.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora statt. Gefördert wird die Konferenz von der Bundeszentrale für politische Bildung.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Forschung


Aaron Sahr

Wir gratulieren unserem Kollegen zum erstmalig verliehenen Franz-Xaver-Kaufmann-Preis der Universität Bielefeld. Die Preisverleihung an Andrea Kretschmann (Berlin) und ihn findet am 13. November im Rahmen einer Feier an der Universität Bielefeld statt.

Am 25. November ist Aaron Sahr im Institut für Sozialforschung (Frankfurt) zu Gast und hält den Vortrag "Zahlungen. Zur politischen Anatomie einer modernen Praxis".

Über "Geld machen. Zur Reform der Geldpolitik nach der Krise" diskutiert er am 12. Dezember mit Dirk Ehnts und Helene Schuberth (Gesprächsleitung: Martin Schaad) im Einstein Forum Potsdam.


Thomas Hoebel

ist am 14. November zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr
Hamburg. Im Seminar "Soziologische Perspektiven auf Gewalt" von André Armbruster
diskutiert er mit den Studierenden über organisierte Gewalt.


Friedo Karth

"20 Jahre Euro. Die Währungsunion als Fluch oder Segen?" lautet der Titel seines Vortrags, den er am 3. Dezember in Hamburg (Die Neue Gesellschaft e.V., Springeltwiete 1) hält.


Philipp Müller

Am 5. Dezember kommentiert er in Berlin am Centre Marc Bloch im Deutsch-Französischen Kolloquium den Vortrag von Silke Mende "Ordnung durch Sprache. Francophonie zwischen Nationalstaat, Imperium und internationaler Politik, 1860-1960".


Julia Hörath

hat am 6. November als Sachverständige im Ausschuss für Kultur und Medien des Bundestages gesprochen. Es ging um die Frage der Anerkennung der "Asozialen" und "Berufsverbrecher" als NS-Opfer.
Zu diesem Thema finden Sie auf Deutschlandfunk auch ein Interview mit unserer Kollegin.



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Die Route wird neu berechnet

Mit seiner kürzlich erschienenen Schrift "Furcht und Freiheit" leistet Jan-Werner Müller einen Beitrag zur anhaltenden Debatte über das Selbstverständnis und die Zukunftsfähigkeit des Liberalismus. Auf Soziopolis veröffentlichen wir einen Auszug aus dem vierten Kapitel des frisch mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichneten Buches, in dem Müller die Grundzüge seines Vorschlags für einen zeitgemäßen, "anderen Liberalismus" skizziert.

Rezensionen 

In ihrer Rezension zu "Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär" befasst sich Grit Straßenberger mit einer besonderen, durch ein Gefälle gekennzeichneten Freundschaft, nämlich derjenigen zwischen Hannah Arendt und Dolf Sternberger.

Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu Thomas Pikettys neuestem Werk "Capital et Idéologie" sowie zu "Vermessene Räume, gespannte Beziehungen", hrsg. von Sabine Hark und Johanna Hofbauer, und den beiden Büchern "On Political Obligation" und "Verpflichtung, Loyalität, Exil" von Judith N. Shklar, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Im Herbstprogramm der Hamburger Edition sind gerade folgende Bücher erschienen:  Andrew Abbott Prozessuales Denken. Reflexionen über Marx und Weber 978-3-86854-334-6 | € 18,00   Tanisha M. Fazal [Kein] Recht im Krieg? Nicht intendierte Folgen der völkerrechtlichen Regelung bewaffneter Konflikte 978-3-86854-333-9 | € 35,00   Thomas Hoebel / Wolfgang Knöbl Gewalt erklären! Plädoyer für eine entdeckende Prozesssoziologie 978-3-86854-335-3 | € 22,00   Xosé M. Núñez Seixas Die bewegte Nation. Der spanische Nationalgedanke 1808 – 2019 978-3-86854-336-0 | € 30,00   Myriam Revault d'Allonnes Brüchige Wahrheit. Zur Auflösung von Gewissheiten in demokratischen Gesellschaften 978-3-86854-337-7 | € 18,00   Weitere Informationen und Leseproben finden Sie hier.
Wie viele von Ihnen schon wissen, feiert die Hamburger Edition dieses Jahr ihre Gründung vor einem Vierteljahrhundert. Weniger bekannt dürfte sein, dass wir schon kurz nach Verlagsgründung bei der Frankfurter Buchmesse vertreten waren, 25 Jahre Hamburger Edition für uns also auch 25 Jahre Buchmesse bedeuten. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, von der Buchmesse dieses Jahr an unserem Stand mit Torte und Urkunde beehrt zu werden. Auch ohne diese kleine Aufmerksamkeit war die Messe für uns ein voller Erfolg.
 
Einen Einblick in die Geschichte der Hamburger Edition und ihre Positionierung in der Buchbranche gibt das Interview, das unsere Verlagsleiterin Birgit Otte gerade dem Branchenmagazin BuchMarkt gab und in dem sie das Ziel formulierte, auch weiterhin "zur Reflexion der Gegenwart sowie zur Diskussion unterschiedlicher Perspektiven auf die Zukunft anzuregen". Zusätzliche Informationen zu 25 Jahren Hamburger Edition finden Sie auf unseren Jubiläumsseiten.

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