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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— Oktober 2019

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


"Keystroke-Kapitalismus"- Mit diesem Buch wurde Aaron Sahr, Wissenschaftler am Institut und Leiter der Forschungsgruppe Monetäre Souveränität, durch "Geisteswissenschaften International" ausgezeichnet.
Ebenfalls ausgezeichnet lesen sich die "Jenaer Splitter" zur Abschlusskonferenz "Great Transformation: Die Zukunft moderner Gesellschaften" auf Soziopolis.
Außerdem möchten wir Sie, wie in unseren Newslettern üblich, auf die kommenden Veranstaltungen im HIS hinweisen. Sie sind wie immer herzlich Willkommen!

Herzliche Grüße aus dem Mittelweg!



Veranstaltungen

Mehr Informationen finden Sie auch hier online


Die umkämpfte Demokratie. Spanien zwischen Republik und Bürgerkrieg (1931-1936)

Der Vortrag von Till Kössler im Instituto Cervantes Hamburg am 16. Oktober wirft vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen einen neuen Blick auf diesen bewegten Abschnitt spanischer und europäischer Geschichte der 1930er Jahre und skizziert neue Deutungsperspektiven.


Flüchtlings- und Asylpolitik: Berichte und Einsichten vom anderen Ende der Welt

Klaus Neumann und Tobias Eule im Gespräch: Am 29. Oktober diskutieren sie im HIS über die australische Flüchtlings- und Asylpolitik.


Ausblick

Vom 4. - 6. Dezember 2019 findet in Weimar die Konferenz "Gebrochene Versprechen: Modernität/Moderne als historische Erfahrung" statt. Die öffentliche Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora statt. Gefördert wird die Konferenz von der Bundeszentrale für politische Bildung.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Forschung


Aaron Sahr

ist mit seinem Buch Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit auf Knopfdruck durch "Geisteswissenschaften International" ausgezeichnet worden. Damit wird die Übersetzung seines Buchs ins Englische finanziert.
Im Rahmen des Programms "Geisteswissenschaften International" werden zweimal jährlich herausragende geistes- und sozialwissenschafliche Bücher ausgewählt und deren Übersetzung gefördert, um die internationale Wahrnehmung der deutschen Forschung zu erhöhen.


Thomas Hoebel / Wolfgang Knöbl

Am 23. September ist die gemeinsame Monografie Gewalt erklären! Plädoyer für eine entdeckende Prozesssoziologie von Thomas Hoebel und Wolfgang Knöbl in der Hamburger Edition erschienen.


Thomas Hoebel 

ist am 19. November an der Universität Bayreuth zu Gast. Im Kolloquium der Fachgruppe Soziologie (Aktuelle Termine folgen zeitnah) diskutiert er mit den Teilnehmenden unter dem Titel "Gewalt (nicht) erklären? Über das Timing von Massenerschießungen und Anschlägen" die zentralen Thesen der Monografie "Gewalt erklären!" (Siehe oben).


Teresa Koloma Beck

Vortrag am 7. November zum Thema "Im Labor der Weltgesellschaft - Globale soziale Beziehungen und der Alltag der Intervention in Afghanistan".
Sighard Neckel wird das anschließende Gespräch mit einem Kommentar eröffnen. Es moderiert Thomas Hoebel. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf unserer Website.



Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


Jenaer Splitter

Das Soziopolis-Team war Ende September in Jena auf der Abschlusskonferenz der DFG-Kollegforscher*innengruppe "Postwachstumsgesellschaften", die ebenso die 2. Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie war. Wir haben eine Berichterstattung ausgewählter Keynotes und Panels zusammengestellt, die sowohl für alle Anwesenden interessant sein dürfte als auch für diejenigen, die nicht vor Ort sein konnten.

Öffentliche Soziologie - Zum Andenken an Günther Busch

Wir erweisen einem unbekannten Bekannten die Ehre: Am 13. September 2019 wäre Günther Busch, seines Zeichens Lektor der ersten 1.000 Bände der "edition suhrkamp", 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert Soziopolis einen kleinen Themenschwerpunkt. In seinem Text hat sich Oliver Römer der Aufgabe angenommen, Busch und einigen seiner Kollegen, die sie sich wie der zu Ehrende als Geburtshelfer um die öffentliche Soziologie in der alten Bundesrepublik verdient gemacht haben, eine späte Würdigung zuteilwerden zu lassen. Ein Seitenstück zu dieser bescheidenen Hommage bildet die ausführliche Rezension, mit der Wolfgang Knöbl das kürzlich erschienene, dreibändige Handbuch zur Geschichte der deutschsprachigen Soziologie bedacht hat.

Rezensionen 

In seiner Rezension zu Armin Nassehis „Muster“ gesteht Dirk Baecker dem Autor zu, „ein gutes Drittel einer vollständigen Theorie der digitalen Gesellschaft“ vorgelegt zu haben, und erläutert, worin seiner Ansicht nach die für eine umfassende Theorie noch offenen zwei Drittel zu bestehen hätten. 

Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu „Gig Economy“ von Colin Crouch, Band 2 und 3 der Luhmann’schen Schriften zur Organisation und John Deweys sozialphilosophischenVorlesungen in China 1919/20, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Im Herbstprogramm der Hamburger Edition sind gerade folgende Bücher erschienen:
 

Andrew Abbott Prozessuales Denken. Reflexionen über Marx und Weber 978-3-86854-334-6 | € 18,00  

Tanisha M. Fazal [Kein] Recht im Krieg? Nicht intendierte Folgen der völkerrechtlichen Regelung bewaffneter Konflikte 978-3-86854-333-9 | € 35,00  

Thomas Hoebel / Wolfgang Knöbl Gewalt erklären! Plädoyer für eine entdeckende Prozesssoziologie 978-3-86854-335-3 | € 22,00  

Xosé M. Núñez Seixas Die bewegte Nation. Der spanische Nationalgedanke 1808 – 2019 978-3-86854-336-0 | € 30,00  

Myriam Revault d'Allonnes Brüchige Wahrheit. Zur Auflösung von Gewissheiten in demokratischen Gesellschaften 978-3-86854-337-7 | € 18,00  

Weitere Informationen und Leseproben finden Sie hier.

Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Im Herbstprogramm der Hamburger Edition sind gerade folgende Bücher erschienen:  Andrew Abbott Prozessuales Denken. Reflexionen über Marx und Weber 978-3-86854-334-6 | € 18,00   Tanisha M. Fazal [Kein] Recht im Krieg? Nicht intendierte Folgen der völkerrechtlichen Regelung bewaffneter Konflikte 978-3-86854-333-9 | € 35,00   Thomas Hoebel / Wolfgang Knöbl Gewalt erklären! Plädoyer für eine entdeckende Prozesssoziologie 978-3-86854-335-3 | € 22,00   Xosé M. Núñez Seixas Die bewegte Nation. Der spanische Nationalgedanke 1808 – 2019 978-3-86854-336-0 | € 30,00   Myriam Revault d'Allonnes Brüchige Wahrheit. Zur Auflösung von Gewissheiten in demokratischen Gesellschaften 978-3-86854-337-7 | € 18,00   Weitere Informationen und Leseproben finden Sie hier.
Zeitschrift Mittelweg 36 - Neues Heft
Lug und Trug
Heft 5 | Oktober/November 2019

Klagen über die Unehrlichkeit und Schlechtigkeit der Welt sind so alt wie die menschliche Gattung. Kein Wunder, verfügen wir vernunftbegabten Tiere mit der Sprache doch nicht nur über ein Mittel zur Verständigung, sondern auch zur Täuschung. Aber sind die Klagen, die in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien derzeit wieder besonders laut und zahlreich erhoben werden, denn berechtigt? Oder hat es vielleicht seinen tieferen Grund und sagt es etwas über uns als soziale Wesen, dass wir in besonderer Weise für Lüge und Verstellung begabt sind? Glaubt man einem hellsichtigen Beobachter des gesellschaftlichen Treibens wie dem französischen Moralisten François de La Rochefoucauld, würden wir Menschen nicht lange in Gemeinschaft leben, wenn nicht einer vom anderen betrogen würde. Kommen wir am Ende also ohne »Lug und Trug« nicht aus und erfüllen Täuschungen in unserem Alltag eine zutiefst soziale Funktion? Oder belügen wir uns selbst, wenn wir denken, dass wir nicht immer nur die Wahrheit sagen können?

Mit Beiträgen von Christian Thiel, Karl Lenz, Martin Endreß, Anett Kollmann, Bettina Paul, Larissa Fischer, Torsten H. Voigt und Wolfgang Kraushaar

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