Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.


Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

– August & September 2018

Mehr Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

die Sommerpause ist zu Ende. Wir laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen Ende August und Anfang September ein. Informationen hierzu finden Sie weiter unten.

Wir freuen uns wie immer über Ihren Besuch - im Netz, gern aber auch im Hamburger Institut für Sozialforschung.

Mit herzlichen Grüßen vom Mittelweg!



Veranstaltungen im HIS

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de/veranstaltungen/


28. August, 19 Uhr

Border Regimes and Violence: Making Borders after Imperialism in Mauritania, Morocco, Algeria and Libya

Vortrag in englischer Sprache von Rinna Kullaa


4. September, 19 Uhr

Reagieren auf humanitäre Katastrophen

Diskussion mit Gerd Hankel, Monika Krause und Wolfgang Knöbl

Völkermorde, Bürgerkriege, Hungersnöte. Diese Phänomene sind Extreme des menschlichen Zusammenlebens, die gängige gesellschaftliche wie wissenschaftliche Vorstellungen des Sozialen herausfordern. Um herauszufinden, in welcher Weise das geschieht, ist ein Blick auf die verschiedenen Kontexte erforderlich, in denen sie definiert, politisch benutzt und erinnert werden. Es werden zwei Bücher diskutiert, die unterschiedliche Aspekte möglicher Reaktionsformen untersuchen.


6. September, 19 Uhr


Protest und Reaktion. Die Gewalteskalation um den G20-Gipfel 2017 aus sozialwissenschaftlicher Perspektive

Projektvorstellung Mapping #NoG20: Stephanie Schmidt und Peter Ullrich
Podiumsdiskussion mit Teresa Koloma Beck, Rafael Behr, Daniela Hunold und Simon Teune


Anneliese Maier-Forschungspreis


Am 12. September wird der Anneliese Maier-Forschungspreis in Berlin verliehen.
Zu den Preisträgern zählt der aus Brasilien stammende Soziologe José Maurício Domingues mit seinem Forschungsthema Brückenschlag zwischen den Kontinenten. Er wird, mit Unterstützung des Lateinamerika-Instituts der Freien Universität Berlin, am Hamburger Institut für Sozialforschung an seinen Projekten arbeiten.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

finden Sie auch unter www.his-online.de/forschung/

Friederike Bahl
spricht am 28. August an der University of Edinburgh zum Thema "Emotion and judicial independence - moving targets in the sociology of law". Der Vortrag ist Teil der "ESA/BSA Sociology of Emotions Conference 2018".

Am 13. September ist sie auf der Tagung "Abschaffung des Rechts? Vierter Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen" in Basel zu Gast. Vortragstitel: Neue Prüfsteine richterlicher Unabhängigkeit? - Welche Theorieangebote zur richterlichen Entscheidungspraxis kann die Emotionssoziologie anbieten.

Wolfgang Knöbl
hält am 21. September in Marburg einen Vortrag zum Thema „Aggression from a Sociological Perspective“ (auf der Konferenz: Rethinking the Crime of Aggression: International and Interdisciplinary Perspectives, Philipps-Universität Marburg)

Stefan Malthaner
ist Co-Chair der Sektion “Political Violence” und Chair eines Panels zu “The Escalation of Violence in the Context of Street Demonstrations” auf der General Conference des European Consortium for Political Research (ECPR; Universität Hamburg, 22. bis 25. August)

Miriam Müller

hält am 4.September im Rahmen der Joint Conference der Irish Society for the Academic Study of Religions and the British Association for the Study of Religions an der Queen's University Belfast den Vortrag „Boundless Community: Daesh’s Caliphate at the Intersection of the Actual and the Virtual”.
 
Vom 8. bis 28.September hält sie sich zur Feldforschung in Jordanien auf (in Kooperation mit der Yarmouk Universität, Irbid)

Hedwig Richter
spricht am 13. September auf der Jahreskonferenz der International Society for Cultural History, New York (Vortrag "The Legitimating Power of Male Representation at the Poll Station")

Am 27. September hält sie einen Vortrag auf dem Historikertag in Münster über „Menschenrechtsdinge. Materielle Bedingungen von Individualisierungsprozessen um 1800“.​

Hinweis in eigener Sache

In einem gesonderten Newsletter informieren wir Sie Mitte September, wann Sie unseren Wissenschafler_innen auf dem Deutschen Historikertag, dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie oder auf dem Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft begegnen.




Neues aus Verlag und Zeitschrift

Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland das Wahlrecht. »Frauenwahlrecht. Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa« geht dieser bedeutenden, transnationalen Erfolgsgeschichte nach, als Ausdruck eines anderen Verständnisses von Politik, Demokratie und Geschlecht.

Erfahren Sie mehr auf der Website des Verlags über den Band, der im Kontext einer Fachtagung 2017 im Historischem Museum Frankfurt entstanden ist.

Vom 30. August 2018 bis zum 20. Januar 2019 wird nun die Ausstellung Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Frankfurt am Main gezeigt.


Mittelweg 36
Heft 4 | August/September 2018
Grauzonen. Über Sexuelle Gewalt

Sex und Gewalt werden gemeinhin als sich gegenseitig ausschließend gedacht: Was nicht Sex ist, ist Gewalt und vice versa. Die Realität ist jedoch häufig weniger eindeutig als die dichotomen Begriffe es suggerieren. Diese Grauzonen, Interferenzen und Transgressionen stellen die Gewaltsoziologie ebenso vor Herausforderungen wie die wissenschaftlich etablierte Geschlechterforschung. In diesem Sinne geht das Heft der Frage nach, wie das Verhältnis von Sex und Gewalt analytisch zu fassen ist, geht man davon aus, dass es Fälle gibt, in denen die Grenze zwischen beidem verschwimmt.

Mit Beiträgen von Laura Wolters, Gaby Zipfel, Sebastian Winter, Ann J. Cahill, Pascal Eitler, Greta Olson und Wolfgang Kraushaar.

Die Ausgabe 4/2018 erscheint am 28. August 2018.


Dieser Newsletter wird automatisch versendet.
Sie sind mit folgender Adresse angemeldet: unknown@noemail.com
Hier können Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre persönlichen Daten ändern.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns bitte:
his@his-online.de

Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. +49 40 414097-0

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen. Schauen Sie sich doch auch einmal den gemeinsamen Newsletter von Hamburger Edition und Mittelweg 36 an.
Impressum: www.his-online.de/impressum